Das Top Team des AT Rechthalten läuft auf den hervorragenden dritten Rang- Werner Brügger sichert sich den starken ersten Platz bei den M40!
Die spezielle 50 Jahre-Austragung des Course en Foret in Bulle bescherte dem AT Rechthalten einen äusserst erfolgreichen Sonntag. Team 1 ‘Top oder Flop’ mit Werner Brügger, Alec und Tristan Philipona, Mario Vonlanthen (2. Rang bei den M50 in 29:33), Philipp Daniel und Marc Rotzetter (5. Rang bei den M20 in 25.46Minuten) zeigte sich von der besten Seite und lief bei schönem, anfangs eher kühlem Laufwetter auf einem leicht rutschigen aber schönen Parcours im Forêt de Bouleyres auf den sehr guten dritten Rang.
Werner legte die gute Basis als Startläufer. Da er nach dem Lauf noch an einen Event zu Hause musste, lief er auf der ersten Ablösung, damit er danach schnell unter die Dusche kam und nach Hause rasen konnte. Werner ist eher schnell gestartet, um im Pulk nicht eingeklemmt zu werden. Er konnte die schnelle Pace aber gut ins Ziel retten, wo er als Gesamtvierter die Ziellinie überquerte. Obwohl er etwas Angst hatte, für die schnelle erste Abschnittszeit zu büssen, konnte er das angeschlagene Tempo in den drei weiteren Runden gut durchhalten und lief sehr regelmässig in 6:47, 6:54, 6:50 und 6:51 die vier Runden. Vor dem Rennen hatte er etwas bedenken, ob die 40 Minuten Wartezeit nicht zu lang sein könnten, um warm zu bleiben, aber auch diese Sorge erwies sich als unbegründet und es wurde für Werner, der in einer Gesamtzeit von 27:21 die 8,332 km zurücklegte sein bisher bestes Ergebnis im FriRunCup: Er gewann mit einem riesigen Vorsprung von fast 50 Sekunden vor dem zweitplatzierten Conus Thierry! Ebenso distanzierte er den drittplatzierten David Girardet um 55 Sekunden!
Werner zeigte sich begeistert ob dem speziellen Format, zumal es etwas anderes sei, als Einzelläufer in einem Team gemeinsam um die Medaillen zu kämpfen.
Werner übergab als Gesamtvierter an Alec Philipona. Dieser konnte den Platz halten und übergab ebenfalls als Vierter an Mario Vonlanthen, der ebenso den guten vierten Gesamtrang halten konnte. Phillip Daniel konnte dann auf der vierten Ablösung einen Platz gutmachen und hievte das AT Rechthalten auf den 3. Gesamtrang. Von da an konnte das Team mit den zwei weiteren Läufern Tristan Philipona und Marc Rotzetter den dritten Platz über alle 20 Wechsel bis ins Ziel beibehalten. Tristan fand die Austragung der 4×2 km mit etwa 40 Minuten Pause dazwischen speziell. Für ihn mutete der Modus als eine Art Intervall an, wo man sich in den langen Pausen gut erholen konnte. Für einige Läufer barg dies jedoch auch eine Verletzungsgefahr, da sie sich für die nachfolgenden Starts nicht mehr genug aufwärmten, haben sich einige Athleten verletzt. Tristan fühlte sich heute sehr gut, die Beine waren leicht und er kam gut in den Rennmodus. Nach seinen vier absolvierten Runden hatte Tristan das Gefühl, es wäre möglicherweise noch schneller gegangen, er ist jedoch angesichts seines aktuellen Trainingsstandes, der aufgrund einer Verletzung noch nicht ganz optimal ist, mit dem erlaufenen Resultat sehr zufrieden. Insbesondere die Teamleistung machte ihm grosse Freude, er hatte das Gefühl, jeder im Team habe alles gegeben und so zum hervorragenden Teamresultat beigetragen!
Im Team zwei mit dem schönen Namen ‘Hüeregüät’ liefen Michael Wyss, Alwin Wyssen, Beat Nydegger, Tizian Stempfel, Elmar Zahno und Marc Philipona auf den guten 27 Gesamtrang. Der kurzfristig eingesprungene Beat Nydegger auf der dritten Ablösung lief mit 33:05 Minuten die schnellste Gesamtzeit des Teams und siegte damit in der Kategorie M60- und dies, obschon er kaum gelaufen ist, da er momentan, wie auch am Samstag, noch viele Skitourenrennen gemacht hat. Tizian Stempfel ist erst im 2021 zum AT Rechthalten gekommen und lief die vierte Ablösung. Ihm hat der Lauf gut gefallen. Besonders spannend fand er, wie sich die Zeit und die Selbstwahrnehmung zueinander verhielten: So hat er sich bis Runde drei immer besser und wärmer gefühlt, verlor jedoch immer ein paar Sekunden mehr, obwohl er das Gefühl hatte, er sei schneller gelaufen. Die vierte Runde war für Tizian sehr anstrengend und schwierig zu laufen, da die Motivation nachliess. Er hatte Rücken- und Fersenschmerzen, aber dank der kurzen Strecke hatte das Leiden dann doch ein ziemlich schnelles Ende gefunden. Zudem schätzte er es, im Team zu laufen und freute sich ob der guten Zusammenarbeit teamintern!
Bei den Frauen war heute Samira Brügger am Start, welche ebenfalls wie Werner schnell nach dem Lauf nach Hause musste, und deshalb individuell startete. Sie erreichte den hervorragenden 14. Schlussrang bei den F20 in einer Zeit von 34:38 Minuten. Sie kommentierte diese spezielle Austragungsform mit folgenden Worten: Einmal etwas anderes! Samira fand dieses Format sehr spannend. Die wöchentlichen Intervalltrainings waren sehr vorteilhaft für das heutige Rennen. Da sie früher Kurzstrecken rannte, konnte sie die Distanz gut einschätzen und lief sehr regelmässig. Sie ist mit ihrem Resultat nicht ganz zufrieden- das heisst, sie ist motiviert für mehr- da freuen wir uns!
Herzliche Gratulation allen LäuferInnen des AT Rechthalten!