Am 23.1.2022 versammelten sich nach langer Laufpause viele laufbegeisterte Athleten in Farvagny. Bei besten Cross-Verhältnissen konnte ein faires und schönes Rennen ausgetragen werden.
Die feincoupierte Strecke war mit den Nagelschuhen gut belaufbar, der Boden hart, die Wetterbedingungen kalt, jedoch nicht zügig.
Bei den F20 startete Valerie Schwartz erfolgreich in die neue Laufsaison. Mit einem soliden rennen, welches sie gut einteilte, lief sie auf den guten fünften Rang. Sie war das ganze Rennen auf sich gestellt, umso bemerkenswerter ist es, dass sie ihr angeschlagenes Tempo auch ohne Hasen alleine durchziehen konnte.
Manuela Traina konnte ihre gute Form vom letzten Jahr herüberretten und erkämpfte sich bei den F40 den guten dritten Platz. Dies ist ein super Resultat, da Manuela sonst eher auf den langen und steilen Strecken ihre Stärken ausspielen kann und zudem im Moment mehr auf den Tourenskis als mit den Laufschuhen unterwegs ist. Sie hatte immer Leute um sich, musste in der zweiten Runde Inga Wagemeister ziehen lassen, kämpfte sich aber gut und wenige Sekunden vor Madalena Morgado ins Ziel.
Bei den M20 starteten Tristan Philipona und Michael. Tristan ist ein super Rennen über die 9km gelaufen und war gleich schnell unterwegs wie Werner, der jedoch bei den M40 nur 6km zurücklegen musste. Tristan konnte in der letzten Runde nochmals Gas geben und zwei Konkurrenten überholen und abschütteln.
Michael ist ganz am Schluss des Feldes gelaufen und musste leider die letzte Runde ganz alleine absolvieren. Doch ein wahrer Laufliebhaber läuft wegen dem Laufen und nicht wegen der Zeiten, so dass er im Ziel konstatierte, es habe ihm grossen Spass gemacht und es mache ihm nichts aus, am Schluss des Feldes zu laufen.
Bei den M40 durfte Werner Brügger wiedermal mit seinem Dauerrivalen Mario Morgado kämpfen, der aber dieses Mal die Nase vorne hatte. Werner lief in einem guten Rennen auf den 5. Platz. Er ist solid und konstant gelaufen, musste aber in der zweiten Runde den Pulk ziehen lassen – schlussendlich musste Werner dann auch noch ein wenig Gas geben, um am Schluss nicht noch einen Rang zu verlieren…
Mario Vonlanthen startete bei den M50, lief ein sehr gutes Rennen und erreichte den starken dritten Platz hinter Daniel Bouzon und Denis Bigler.
Bei den M60 lief Beat Nydegger ein starkes Rennen. Nur ein Tag nach den Schweizer Meisterschaften im Tourenskiwettkampf fühlte er sich sicherlich nicht mehr allzu spritzig, konnte aber hinter Paul Gfeller auf den guten zweiten Rang laufen. Da Paul nicht zum Cup zählt, könnte Beat für das AT Rechthalten 100 Punkte für den Cup einheimsen.
Am 19. März steht der Kerzerslauf als nächster Cuplauf auf dem Programm – hoffentlich kann das AT Rechthalten dann noch zahlreicher antreten um möglichst viele Punkte für den Cup zu sammeln.
Nun, beste Wünsche an alle AthletInnen und weiterhin ein gutes und verletzungsfreies Wintertraining!