Nach einem regnerischen und kalten April erfolgte der Start zum Sensler Frühlingslauf bei kühlem, aber angenehmen Laufwetter. Auf den ersten drei Kilometern wehte ein eher raue Bise, so dass, ähnlich wie beim Velofahren, das Windschattenlaufen von Vorteil war…

Das AT Rechthalten war mit total 36 Läuferinnen und Läufer  am Start. Bei den Männern starteten sieben Athleten für den AT Rechthalten, wovon fünf unter den ersten 20 Scratch platziert waren. Bei den Frauen liefen leider nur drei Athletinnen, wovon aber Regula Hulliger und Céline Jungo auf die Ränge zwei und drei im Scratch Klassement liefen! Mit diesen guten Resultaten sichert sich der AT Rechthalten im FRiRun Gesamtklassement im Moment Rang vier- ein Kampf um Rang drei mit dem CS Portugais Fribourg ist also angesagt…

Bei den Juniorinnen startete Anouk Huber über die halbe Distanz und gewann souverän in 25:03! (Zu erwähnen sei hier auch das hervorragende Rennen von Eline Rotzetter bei den Jugend A, welche in 25:06 ebenfalls auf dem ersten Platz lief!)

Céline Jungo lief bei den F20 wiederum souverän auf den ersten Platz. Sie startete mit dem Frauenpulk, wovon sie sich rasch mit ihrer Teamkollegin Regula Hulliger(F40) von den anderen Läuferinnen absetzen konnte. Nach dem ersten Verpflegungsposten musste sie etwas abreissen lassen, lief aber in einem regelmässigen Tempo ungefährdet mit fast 2:30 Minuten Vorsprung in ihrer Kategorie auf den ersten Rang.

Bei den F40 findet Regula Hulliger nach einer langen Zeit mit gesundheitlichen Problemen endlich wieder zu einer zufriedenstellenden Form zurück und lief in einem sehr regelmässigen Rennen (beiden Runden in 24:30) auf den ersten Rang. Zehnte wurde Edmée-Angeline Sonsonnens und sammelte so weitere wertvolle Punkte für das AT Rechthalten.

Der eigentliche Coup gelang den Herren des AT Rechthalten in der Kategorie M20: Marc Rotzetter gewann diese Kategorie vor Alec Philipona und Philipp Daniel! Zudem lief Marc Rotzetter im Scratchklassement in einer hervorragenden Zeit von 40:05 auf den dritten Platz. Alec konnte sich mit 43:40 den zweiten Rang erlaufen (Scratch 8.) und war sehr zufrieden mit seinem Lauf! Er sprach von einem ‘sackstarken’ Lauf, wo er dank viel Glück eine super Zeit erlaufen konnte. Es ergab sich, dass er etwa denselben Pace wie David Girardet lief, so dass sie sich gegenseitig pushen und unterstützen konnten. Philipp Daniel komplettierte das Podest in einer guten Zeit von 46:05. Er ist das Rennen mit Mario Vonlanthen (M50) in einer Vierergruppe gelaufen und konnte so optimal von der gegenseitigen Unterstützung  der ‘alten Hasen’ profitieren.

Bei den M40, gäng wie gäng, lief Werner Brügger in 44:12 auf das für ihn obligate Podest. Er war sehr zufrieden mit seinem Lauf, meinte einfach, dass er halt ‘älter’ werde und der Turbogang für die Souplesse mehr und mehr fehle. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Werner bei den M40 gegen acht Jahre jüngere Konkurrenten startet, ein Podestplatz ist also alles andere als selbstverständlich- diese Tatsache unterstreicht die äusserst wertvolle Leistung von Werner! Er ist eher verhalten gestartet, kam aber zügig voran und probierte in der zweiten Runde nochmals aufzuschliessen. Werner konnte nochmals bis an Claude Périsset (CA Broyard) heranlaufen, musste danach aber wieder abreissen lassen. Trotz des Efforts konnte er das Tempo hochhalten und lief mit wenig Rückstand auf den vor ihm platzierten Périsset als dritter ins Ziel.

Ein weiterer Podestplatz, auch bereits obligat, erlief sich Mario Vonlanthen bei den M50. Er musste beim Bösingerlauf vor einem Monat wegen Rückenschmerzen auf einen Start verzichten, war nun jedoch wieder gesund an der Startlinie: Bereits kurze Zeit nach dem Start fand er Unterschlupf in einer Vierergruppe (mit Teamkollege Philipp Daniel), wo sich alle mit der Führungsarbeit abwechselten. Dadurch musste Mario nie ganz ans Limit gehen und sparte so etwas Kraft, so dass er auf dem letzten Kilometer noch zusetzen konnte und sich in 46:00 den dritten Platz bei den M50 knapp sicherte…

M60: Gäng wi gäng am Anschlag sei er, meinte Beat Nydegger vor dem Start, aber das sei mittlerweilen wohl sein Normalzustand. Trotzdem lief Beat in einem guten Rennen auf den zweiten Platz hinter Seriensieger Joseph Brügger. Als Bergläufer ist dieses Resultat für Beat in einem ‘Flachrennen’ als sehr wertvoll einzustufen. Alwin Wyssen ist nach einer langen Verletzungsphase dieses Jahr wieder beim Cup dabei und konnte in einem sehr guten Rennen auf den fünften Platz laufen. Aufgestellt wie immer war er zufrieden mit seinem Wettkampf und froh, endlich wieder schmerzfrei rennen zu können.

Herzliche Gratulation allen At RechthaltenerInnen- weiter geht’s zu neuen Podestplätzen am 9.Juni beim Rennen in Sâles!