Das von vielen gefürchtete und von einigen geliebte Bahnrennen über die 12,5 Runden konnte bei schönstem Sommerwetter ausgetragen werden.

Bei den Herren M20 war wieder die ganze wilde Truppe am Start und lieferte super Resultate. Allen voran Marc Rotzetter, welcher nach dem Stierenberglauf auch noch Sierre-Zinal erfolgreich absolvierte und sich somit nicht spezifisch auf das Bahnrennen vorbereiten konnte. Er ist das Rennen für eine Endzeit von 15:30 angegangen, was drei Kilometer gut ging, danach musste er auf den letzten zwei Kilometern etwas das Tempo drosseln und erreichte in schnellen 15:55 das Ziel (Rang 10). Er ist zufrieden mit seinem Lauf, weiss aber auch, dass sicherlich noch eine schnellere Zeit möglich gewesen wäre mit einer spezifischeren Vorbereitung.

Alec Philipona erreichte als nächster AT Rechthalten Läufer in 16:46 (18. Platz) das Ziel. Er war erstaunt, dass man sogar nach den Ferien eine Bestzeit laufen kann und war sehr zufrieden mit seinem Lauf. Tristan lief knapp hinter Alec in 16:58 (20.Platz) ebenfalls unter 17 Minuten. Er konnte das Rennen gut einteilen und ist konstant seinen Rhythmus gelaufen. Auf den letzten zwei Runden konnte er sogar noch etwas zusetzen, was auch nötig war, um eine Zeit unter 17 Minuten zu erreichen. Das Rennen hat Tristan motiviert, da er gesehen hat, dass er definitiv fähig ist sehr schnell zu laufen. Nun gilt sein Fokus neben dem FriRunCup dem Murtenlauf- ich wünsche eine effiziente und abwechslungsreiche, motivierende Vorbereitung!

Philip Daniel lief in 18:07 (24. Platz) über die Ziellinie, war aber etwas enttäuscht, da er eigentlich unter 18 Minuten hätte laufen wollen. Das Positive an diesem Rennen ist aber, das er nun ein Ziel hat für nächstes Jahr und motiviert weitertrainieren kann. Mit vielen Trainingskilometern mit seinen Teamkollegen wird Philip eine Zeit unter 18 Minuten im nächsten Jahr problemlos erreichen!

Werner Brügger konnte aufgrund eines Firmenessens leider nicht starten, doch er wird seine aufgesparte Energie wohl am Rechthaltenlauf ‘rauslassen’…

Bei den M50 erreichte Marc Philipona als elfter in sehr guten 20:02 das Ziel und stellte nochmals unter Beweis, dass das Bahnlaufen wohl in den Genen der ‘Philiponafamilie’ liegt! Patrick Piller lief gute 24:56 und Elmar Zahno 29:24.

Beat Nydegger sorgte bei den M60 wieder einmal für den einzigen Herren Podestplatz- und dies in einem Rennen, das ihm gar nicht behagte: Als Bergläufer ist das Bahnlaufen etwa wie Traktorfahren auf dem Nünbergerring. Trotzdem lief Beat sehr schnell und erreichte in 20:11 auf den starken zweiten Platz, gute 100m hinter Joseph Brügger, dem abermaligen Sieger.

Einen weiteren zweiten Rang erlief Regula Hulliger bei den F40. Auch sie fühlte sich eher wie ein Traktor, zumal sie seit Juli nur noch im Gelände und am Berg lief. Was sich für den Stierenberg auszahlte, bremste hier auf den flachen 5000m. Aufgrund der schlechten Vorbereitung ist sie aber zufrieden mit dem Rennen, auch wenn eine etwas schnellere Zeit und ein runderes Laufgefühl schön gewesen wären…

Herzliche Gratulation allen AT Rechthalten LäuferInnen!

 

Bis und mit dem Stierenberglauf ist das AT Rechthalten auf dem vierten Gesamtrang im FriRunCup und am 17.9. geht es weiter mit dem Course en Forêt in Romont- ein etwas längerer Lauf der vielen Lauftypen entgegenkommt…gutes Training!